Indien 2023

Im November 2023 nahm ich an einer zweiwöchigen Rundreise durch Südindien teil: wenig Sonne, viele Tempel, noch mehr Buskilometer, aber tolles Essen, schöne Farben und viiiel zu gucken….

Bangalore, die bekannte IT-Metropole, überrrascht mit viel Grün und Baumschatten am Straßenrand. Mit wenig Schlaf und viel Jetlag im Kopf ist der Start auf 1500 Höhenmeter eine gute Idee

Am Raja Seat bei Madikeri im Bundesstaat Karnatka im Südwesten des Landes

Mysuru Palace in der gleichnamigen Stadt. Das Vorgängergebäude war im 19. Jh abgebrannt – bei der Hochzeit der Tochter des Maharadjas…

… und das gleiche Prachtstück nochmal bei Tageslicht

So sieht es innen aus.

Straßenszene in Mysuru. Die Kühe sind hier tiefenentspannt, weil sie wissen, ihnen passiert nichts. Als Fußgänger ist man das nicht, zumal man wegen des Linksverkehrs immer alle Gedanken beisammen haben muss

Sindhuvallipura heißt das kleine Dorf als Kontrast zu den Megacities davor. Für mich lebensnaher als die vielen Tempel auf dem Programm. Auch wenn man sich wie ein Voyeur vorkommt. Die Häuser hat der indische Staat mit gebaut

Viele Strände bekamen wir nicht zu sehen, von Badevergnügen des hartnäckigen Monsuns wegen ganz zu schweigen. Hier der erste Blick auf’s Meer im wohlhabenden Bundesstaat Kerala

Kochi, Touristenhochburg in Kerala: klar sind das Vorführungen für Touristen. Aber so bleiben die alten Künste wenigstens erhalten. Aufwändiges Schminken, damit die tolle Mimik zu Geltung kommt. A/C auf 17 (?) Grad

Altersgrenze augenscheinlich erreicht nach deutschen Maßstäben, hier wird jedoch noch mit Kohle gebügelt. Eine Kundenlieferung wird komplett von einer Person bearbeitet: waschen, trocken, bügeln, zusammenlegen…

Fischerei im Übergangsbereich Fluss-Meer, gesehen in Kochi

Diese wunderschönen Garten gehört zu einem Hotel in Kumarakom in Kerala. Leider ist man bei Gruppenreise immer zu kurz da

Leider ist das Foto von dem Schwarzbären, der vor unserem Bus über die Straße lief, zu verhuscht. Als Ersatz hier eine Teeplantage in Kerala

Der Minakshi-Tempel in Madurai im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu. Wie immer Hindu-Gottheiten gewidmet, hier: Shiva. Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit, sagte Karl Valentin

Das Lichterfest hat die Bedeutung wie für uns Weihnachten. Von der Luftqulität her ähnelt es eher Silvester

Den Brahmanen scheint es im Tempel gut zu gehen. Oberste Kaste, und Essen wird spendiert. Hier in Trichy / Tamil Nadu

Nicht am Ganges, sondern am Kollidam River bei Trichy

Dieser Tempel bei Mahabalipuram in Tamil Nadu ist mit seinen vor über 1.000 Jahren aus dem Granit gehauenden Figuren hat mir am besten gefallen. Aber die Natur ein paar Meter weiter hat’s auch drauf:

Krishnas Butterkugel, vom Winde geformt, lässt sich auch nicht von mehreren Elefanten bewegen

So sieht das aus, wenn man nicht im Hotel vom Büffet speist, sondern unterwegs, wo die arbeitende Mittelschicht mittags einkehrt. Als Europäer kriegt man auch einen Löffel

Zum Schluss noch der Brihadisvara Tempel in Thanjavur. Abendliche Besuche haben auch ihren Reiz, wenn man auch wie immer in Tempelsocken rumlaufen muss