La Paz

Blick aus dem Hotelfenster

La Paz ist mit 3.660m die höchst gelegene Hauptstadt der Welt. Sie liegt in einem Kessel. Man erwartet kontaminierte dünne Luft.

Unser erster Eindruck ist jedoch positiv, unser Hotel liegt einer Mittelschicht-Gegend (San Pedro). Es ist zwar laut, aber die Leute sind europäischer angezogen. Es gibt Cafes, Bäume und bessere Geschäfte.

Tiwanaku ist eine einen Tagesausflug entfernte archäologische Stätte. Das namensgebende Volk wurde von den Inkas vertrieben. Diese ließen aus Respekt die Tempel stehen. Erst die Spanier entnahmen Baumaterial für ihre Kirchen

Monolith aus Andesit

Befremdlich ist die mit Brettern oder Bandagen durchgeführte Schädeldeformation bei Babys, um Schichtenzugehörigkeit anzuzeigen oder Schönheitsidealen zu entsprechen (kein Foto wegen Verbotes im Museum)

7 m misst der

Interessant ist auch die Dualität: die männliche Energie verkörpert der Condor. Die weibliche der Puma ! Mädels, zeigt eure Krallen…

Das Sonnentor

Die Altstadt von La Paz muss man wegen der steilen Straßen schnaufend erkuden

Plaza Murillo
Fahrt Richtung El Alto

La Paz hat ein Netz von Seilbahnen als öffentlicher Nahverkehr mit 10 Linien. Das muss ich ausprobieren

Wie man sieht, liegt La Paz in einem Kessel, umgeben von 6.000ern.

Zona Sur

Wegen der kalten Winter wohnt die Mittel- und Oberschicht in der Zone Sur, dem tiefsten Teil von La Paz. Manche scheinen auch Angst vor Einbrechern zu haben.

Heute allerdings von Galerien und schicken Cafes keine Spur: man feiert Allerheiligen, das hier Tag der Toten heißt, und immer an einem Werktag. Eigentlich müsste es Tag der Toten Hose heißen

Nochmal ein Spaziergang in die Altstadt, hier die Calle Jaen

So, damit endet der Bericht über La Paz.